TUIfly Deutschland will ins Langstreckengeschäft einsteigen




Fliegt TUIfly demnächst von Deutschland in die Karibik?

TUI-Chef Friedrich Joussen denkt aktuell über einen Einstieg in das Langstrecken-Geschäft nach. Von den Mitarbeitern der deutschen TUIfly erwarten er und das Management dabei allerdings Zugeständnisse und trotzdem ist die Arbeitnehmerseite positiv gestimmt. Auf der Einkaufsliste der TUI steht dabei der Boeing 787-Dreamliner.

Wie das Handelsblatt berichtet hat das Management der TUIfly seine Mitarbeiter darüber informiert, dass es prüft, ab Deutschland auch das Langstrecken-Segment zu touristischen Destinationen zu bedienen. Jedoch ist dies nicht ohne Zugeständnisse durch die Mitarbeiter möglich, so TUIfly. Dabei soll es weder um das Gehalt der Piloten noch des Kabinenpersonals gehen, sehr wohl solle aber die Produktion des Personals erhöht werden.

Dass TUI dabei auf den beliebten Boeing 787 Dreamliner setzen will, überrascht nicht. Denn schon jetzt verfügt der TUI-Konzern über siebzehn Flugzeuge des Typs in der Flotte. Diese befinden sich jedoch in den Flotten von TUI Airways, TUIfly Nordic, TUI Airlines Belgium und TUI Airlines Nederland. Dementsprechend fliegen die Dreamliner derzeit auch nur aus Großbritannien, Skandinavien und den BENELUX-Ländern in die Ferne.

Insbesondere für die Piloten der TUIfly Deutschland kann in Zukunft ein Wechsel auf den Dreamliner eine spannende Entwicklungsmöglichkeit sein. Diese zusätzlichen Karrieremöglichkeiten wird die eigenen Piloten sicher noch enger ans Unternehmen binden.

Mit TUIFly ab Deutschland bald nach Bali? Wir würden es uns wünschen

Kurzfristig sei laut TUI jedoch keine Entscheidung zu erwarten, da derzeit noch interne Gespräche stattfinden. Sollte TUI aber sein Vorhaben bereits zum Winter-Flugplan 2020/21 umsetzen wollen, müsste genau diese Entscheidung in den nächsten Wochen fallen. Selbst dann wäre dies kein leichtes Unterfangen, da schon jetzt mit der Anschaffung und Einflottung der entsprechenden Flugzeuge begonnen werden müsste. Außerdem müssten mit Reiseveranstaltern entsprechende Verträge geschlossen und TUI in deren Programm aufgenommen werden.

Ein zusätzlicher Wettbewerber im Bereich der Langstrecken-Urlaubsziele würde auf jeden Fall den Wettbewerb erhalten und somit günstigere Preise für uns als Urlaubsreisende sichern. Daher sind wir gespannt, ob TUI seinen Plan umsetzen wird. Spannend ist auch die Situation mit Condor, die Chancen stehen nach der Bewilligung des Überbrückungs-Kredites zwar wieder gut, aber eine einhundertprozentige Sicherheit auf eine langfristige Fortführung des Flugbetriebs bei Condor gibt es aktuell noch nicht.

Seien wir gespannt ob wir demnächst mit TUIfly Deutschland in die Karibik oder auf die Malediven fliegen können. Wir jedenfalls würden es uns wünschen!!

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