Meilen & Treuepunkte: Warum ihr Eure Einkäufe nie mehr mit EC-Karte bezahlen solltet


Kreditkarte statt EC-Karte: Warum ihr Eure Einkäufe nur noch mit Kreditkarte zahlen solltet

Frühstück in der Lufthansa First Class

Punkte und Meilen sammeln: Lohnt sich das denn alles?

Unser Blog beschäftigt sich mit dem Punkte und Meilen sammeln, soweit ist das ja vielen von Euch bekannt. Aber lohnt sich der Aufwand denn wirklich? Dieser Frage gehen wir auf den Grund!

Wer von Euch kennt es nicht: An der Supermarktkasse, der Tankstelle oder im Möbelhaus, ständig kommt die Frage nach der Payback- oder einer Kundenkarte. Irgendwie kann das nervig sein. Vor allem für die von Euch, welche sich mit dem „System des Punkte- und Meilensammelns“ noch nicht wirklich auseinandergesetzt haben. Ihr solltet das aber auf jeden Fall mal tun, denn es lohnt sich durchaus wie ihr in den nächsten Zeilen erfahren werdet. Business-Class-Flüge, günstige Wochenenden in Luxushotels und Upgrades auf einen Oberklasse-Mietwagen, nichts ist unmöglich. Mit welchen einfachen Tricks ihr relativ schnell zum Punkte- und Meilenstar werdet, das erfahrt ihr hier.

1.) Nie mehr mit EC Karte bezahlen

Die EC-Karte braucht ihr an der Kasse überhaupt nicht mehr zu zücken. Auch beim Online-Shopping macht es für Punktesammler gar keinen Sinn das Girokonto anzugeben. Warum? Ganz einfach: Es bringt Euch keinerlei Vorteile. Bei der Bezahlung mit der EC-Karte profitiert ihr in den seltensten Fällen, ihr sammelt weder Bonuspunkte noch sind Eure Online-Einkäufe versichert.

2.) Die richtige Kreditkarte wählen

Es kann Vorteile bringen, einen Großteil der Einkäufe mit der Kreditkarte zu bezahlen. Achtet bitte darauf, dass Eure Kreditkarte in dem jeweiligen Shop bzw. auf der Webseite akzeptiert wird. Eure Kreditkartenabrechnung wird am Ende des Monats bequem übers Girokonto beglichen. Über das Kreditkartenkonto habt ihr Eure Ausgaben zudem dauerhaft im Blick. Zur Sicherheit sollten ihr prüfen, ob eine Teilrückzahlung voreingestellt ist, denn die ist oft mit 5 oder sogar mehr Prozent Zinsen verbunden und kann am Ende teuer werden. Funtraveller24-Tipp: Die Teilrückzahlung am besten deaktivieren.

Bei der Wahl der Kreditkarte solltet ihr Euch für eine Karte mit einem ordentlichen Leistungspaket entscheiden, bei dem ihr möglichst viele Bonuspunkte mit jedem Euro Kartenumsatz sammelt. Teilweise ist eine Grundgebühr fällig, die Euch jedoch nicht gleich abschrecken sollte, denn durch die Karte erhaltet ihr oft bestimmte Leistungen wie etwa eine Reiserücktrittsversicherung, diverse Rabatte bei Hotels- und Mietwagenbuchungen sowie ein Bonusguthaben, welches in den meisten Fällen oft deutlich über dem Jahres-Kartenpreis liegt.

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3.) Bei Angeboten und Aktionen zuschlagen

Wer sich für ein neue oder zusätzliche Kreditkarte entscheidet, sollte sich vorher informieren, ob es dann Angebote mit Startguthaben oder hohen Bonuszahlungen gibt. Letzteres trifft beispielsweise auf das aktuelle Angebot der American Express Gold Card zu. Die Kreditkarte für Geschäfts- und Vielreisende gibt es für kurze Zeit, genau genommen bis zum 26. Februar diesen Jahres, mit einem Bonus von 40.000 Membership Rewards Punkten im Wert von bis zu 2.000 Euro. Umgerechnet sind das rund 32.000 Meilen, die ihr bei Partnern wie den Vielfliegerprogrammen von British Airways, KLM & Air France, Singapore Airlines oder Emirates sowie den Hotelketten Hilton, Marriott und Radisson einlösen könnt.

Auch in Payback-Punkte lassen sich diese vermeintlich wertlosen Membership-Rewards Punkte transferieren, welche ihr dann wiederum im Verhältnis von 1:1 in „Lufthansa Miles & More„-Meilen umwandeln könnt. Zum Erhalt des 40.000 Punkte-Bonus müsst ihr in den ersten sechs Monaten nach Beantragung lediglich 3.000 Euro mit der Karte umsetzen, was für jeden zu schaffen sein sollte. Denn mit der kostenlosen Partnerkarte und der Umsetzung von Punkt 1 dieses Beitrags dürfte dies jedoch keine so große Hürde sein.

Hier gelangt ihr direkt zur Beantragung der American Express Gold Kreditkarte mit 40.000 Membership Rewardspunkten über unseren Freundschaftslink

GUIDE: Das Membership Rewardsprogramm von American Express im Detail

4.) Meilenschnäppchen und „Meilendiscounts“ prüfen

Viele Fluggesellschaften, wie etwa Lufthansa, Singapore Airlines und KLM & Air France, bieten jeden Monat sogenannte Meilenschnäppchen an, also Prämienflüge zum vergünstigten Meilenpreis. Wer ein halbwegs gut gefülltes Meilenkonto hat, kann schon ab etwa 15.000 Meilen in der Business Class innerhalb von Europa reisen. Das lohnt sich jedoch meist wegen der teilweise hohen Zuzahlungen aber noch nicht. Aber: Für bereits nur 55.000 Meilen (z.B. Lufthansa Meilenschnäppchen) geht es über den großen Teich nach Nordamerika bis hin nach Miami in Florida. Ihr zahlt bei diesen Flugreisen dann nur noch die fälligen Steuern und eventuelle anfallende Treibstoffzuschläge. Bei einem Business-Class-Flug in die USA sind dies bei der Star Alliance (Lufthansa und United Airlines) etwa 470 bis 620 Euro. Auch Flüge in der First Class sind (bei anderen Programmen wie zum Beispiel British Airways) schon ab einer Einlösung von gut 30.000 Meilen möglich.

Für nur 55.000 Prämienmeilen geht es mit Lufthansa in der Business Class von Deutschland aus nach New York

Damit die Meilen nicht verfallen, lohnt es, sich entweder eine Kreditkarte, wie beispielsweise die Lufthansa Miles & More Gold Card zuzulegen, die einen Meilenverfall verhindert oder die Punkte erst kurz vor der Buchung einer Flugreise vom Kreditkartenkonto aufs Meilenkonto zu übertragen.

Funtraveller24-Tipp: Die Miles & More Gold Kreditkarte gibt es aktuell übrigens auch mit einem erhöhten Willkommensbonus: Ihr erhaltet nur für die Beantragung (ohne Mindestumsatz!!) 15.000 Miles & More Meilen. Im Normalfall erhaltet ihr nur 4.000 Meilen.

Hier gelangt ihr direkt zum Angebot der Lufthansa Miles&More Gold Kreditkarte mit 15.000 Meilen Neukundenbonus

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5.) Gezielt und clever einkaufen

Ob der Supermarkt wie Penny, das Zeitschriften-Abo bei Burda-Direct oder der Stromanbieter: bei fast allen Dienstleistern und Shops habt ihr die Möglichkeit, clever und strategisch einzukaufen und so lukrative Punkte und hohe Boni abzugreifen. Plant Euren Wocheneinkauf und schaut gezielt, bei welchem Supermarkt ihr die meisten Punkte über Coupon-Aktivierungen in der jeweiligen Wochen in der Payback-App erhaltet. Bei 10- oder 20-fach Punkten auf einzelne Produkte oder sogar den kompletten Einkauf geht ihr so nicht nur mit einem vollen Einkaufskorb, sondern auch mit einem prallen Punktekonto nach Hause.

Auch beim Wechsel von Strom-, Bank-, Gas- oder DSL-Anbieter lohnt der Blick auf Angebotsseiten im Internet. Viele Anbieter locken hier mit teils üppigen Meilen- oder Paybackpunkte Aktionen. Bei einem Wechsel zu einem günstigeren Stromanbieter konntet ihr Euch in der Vergangenheit oftmals bis zu 20.000 Meilen als Bonus sichern. Außerdem gibt’s regelmäßig auf der Webseite von Miles & More bis zu 60.000 Meilen für ein Digital-Abo (z.B. das Jahresabo der Welt Zeitung) . Diese 80.000 Meilen in Summe genügen schon, um ein Gratis-Ticket für einen Business Class Flug nach z.B. Kalifornien oder Florida zu erhalten, darüberhinaus habt ihr dann noch einige Meilen für den nächsten Flug in Reserve.

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2 Kommentare

  1. Toller Artikel. Kann ich nur bestätigen, jede noch so kleine Zahlung mit der kk begleichen. Leute, wir bekommen sonst schon nichts geschenkt, also nehmen wir das doch mit. Ganz einfach

  2. Jap, absolut richtig. Gut geschrieben. Auch wenn es oft mühselig erscheint und man ständig auf der Hut sein muss, ein Treueprogramm wie payback in Verbindung mit z.b. der Amex lohnt sich unheimlich. Ich habe mir nur durch das Anmelden in 4 Programmen und 2 Kreditkarten, wovon 1 kostenfrei ist, 3 Flüge in der First- und Business gönnen können. Wohlgemerkt für mich und meinen Freund!!!

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