GUIDE: Buchung von Stopover sowie „Open-Jaw“ bei Miles & More

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Miles & More: Alles rund um Stopover und Open-Jaw

Ein neuer Teil unseres großen GUIDES „Rund um Miles & More“. In diesem erklären wir Euch die Buchungen von Prämienflügen mit Stopovern und sogenannten Open-Jaw.

Allgemeines:

In unserem letzten Teil des GUIDES „Rund um Miles & More“ beschäftigen wir uns mit den Airline-Partnern Airlines von Miles & More. In diesem haben wir auch den heutigen Teil angekündigt, in welchem es um die Stopover und Open-Jaw Regelung im Rahmen der Prämienflugbuchung geht. Wie Ihr mit Hilfe der Routing Regeln von Miles & More noch viel mehr aus Euren Prämienflügen herausholen könnt, zeigen wir Euch deshalb in diesem Guide!

  • Was ist ein Stopover und ein Open-Jaw bei Miles & More?

Generell herrscht große Verwirrung, was den Begriff Stopover angeht, weshalb wir ersteinmal kurz erklären wollen, wie der Begriff definiert ist. Als Stopover wird generell ein Aufenthalt während der Reise definiert, der eine Dauer von mehr als 24 Stunden hat. Wer also auf seinem Weg von beispielsweise Europa nach Australien einen Overnight Stop in Singapur einlegt, der hat keinen Stopover, sondern lediglich einen sogenannten Layover. Dieser Unterschied ist vor allem im Bezug auf Prämienflüge mehr als entscheidend, denn die meisten Programme erlauben auf One-Way Prämientickets nur einen Layover (also einen Zwischenaufenthalt von maximal 24 Stunden) und keinen Stopover von mehr als 24 Stunden. Also bedeutet Stopover einen Zwischenaufenthalt von mehr als 24 Stunden, ein Layover ist alles darunter.

Ein Open-Jaw, der auch als Gabelflug bezeichnet wird, bezieht sich auf den Start- sowie den Endpunkt Eurer Reise. Startet Ihr beispielsweise Eure Reise in Frankfurt und fliegt nach Sydney, tretet Euren Rückflug aber in Auckland an, handelt es sich um einen sogenannten Open-Jaw. Was beim Ziel funktioniert, ist natürlich auch beim Startpunkt möglich. Bleiben wir beim genannten Beispiel: Wir treten also unseren Rückflug in Auckland an und wollen unsere Reise in Hamburg statt in Frankfurt beenden, dann handelt es sich um einen sogenannten Double Open-Jaw. Merken könnt ihr Euch also: Euer Abflughafen auf der Rückreise weicht vom Zielflughafen der Hinreise ab, dann habt ihr ein Open-Jaw.

Singapur bietet sich immer als Stopover an
  • Wie besagen die Routing Regeln von Miles & More bezüglich Stopover sowie Open-Jaw?

Miles & More gilt als sehr gutes Programm, zumindest was die Routing-Regeln anbelangt. So sind auf einem Hin- und Rückflugticket jeweils ein Stopover und ein Open-Jaw pro Richtung erlaubt. Leider gilt dies nur für Hin- und Rückflugtickets, nicht jedoch bei One-Way-Tickets, bei diesen sind leider keine Stopover erlaubt. Darüber hinaus sind Stopover nur in Zielregion erlaubt und dürfen nur bei Prämienflügen eingebaut werden, die mehr als eine Region beinhalten. Zudem gelten diese Regelungen nur für reguläre Prämientickets, nicht etwa für die vergünstigten Meilenschnäppchen oder FlySmart Prämien.

Zusätzlich gibt es noch Beschränkungen für die Anzahl der Segmente (Ein Segment ist ein Flug), die Ihr bei einem Prämienflug einbauen dürft. Diese hängt von der Anzahl der Regionen ab, die Ihr bei Eurem Flug „berührt“ und unterscheidet sich folgendermaßen:

  • 1-Regionen Flugprämie: 2 Segmente pro Richtung (4 auf einem Hin- und Rückflug)
  • 2-Regionen Flugprämie: 3 Segmente pro Richtung (6 auf einem Hin- und Rückflug)
  • 3-Regionen Flugprämie: 4 Segmente pro Richtung (8 auf einem Hin- und Rückflug)

Eine Besonderheit stellt insgesamt der 3-Regionen-Award bei Miles & More dar. Dieser gilt für sämtliche Prämientickets, welche mehr als zwei Regionen berühren. Wenn Ihr also einen Prämienflug von der Startzone (Beispiel Deutschland) in die Endzone (Beispiel Japan) buchen möchtet und dabei auf dem Weg eine dritte Zone berührt (Beispiel Thailand), greift der 3-Regionen-Award.

Dieser ist pauschal mit folgenden Meilenwerten bepreist:

  • Economy Class: 100.000 Meilen
  • Business Class: 195.000 Meilen
  • First Class: 310.000 Meilen

Besonders interessant sind diese Meilenwerte auf Grund der Tatsache, dass sie exakt denen eines normalen 2-Regionen Prämienfluges in die Zone Australien, Neuseeland und Ozeanien entsprechen. Wir ihr seht ist es ist aus Sicht der einzulösenden Meilen also völlig egal, ob Ihr mit Stopover in jeder Richtung nach Australien fliegt oder lediglich Layover einbaut.

Diese Anzahl an Meilen hört sich enorm viel an, wir können Euch aber beruhigen, denn wenn ihr unsere Tipps befolgt und fleißig sammelt und jede Situation ausnutzt um Meilen zu bekommen dann gelangt ihr schnell zu einem vollen Meilenkonto!

FunTraveller24-TIPP: Wusstet ihr schon dass ihr mit der Lufthansa Miles & More Gold Kreditkarte auch im Alltag wertvolle Meilen sammeln könnt und zudem direkt bei der Beantragung einen Meilenbonus erhaltet? Aktuell (bis zum 31.08.2019) beträgt dieser sogar 15.000 statt 4.000 Willkommensmeilen, daher empfehlen wir Euch die Miles & More Gold Kreditkarte zum Sammeln von Meilen am Boden. Ferner sind mit der goldenen Kreditkarte Eure Meilen auch vor dem Verfall geschützt, so dass ihr in Ruhe auf Eure Traumprämie „sparen“ könnt:

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  • Zwei Beispielroutings für Stopover sowie Open-Jaw bei Miles & More

Nachdem wir Euch nun die Theorie nahe gebracht haben geht es nun an die Praxis und dabei schauen wir uns nun einmal einige Beispiele an, die aufzeigen, wie viel mehr aus einem Miles & More Prämienflug von Euch herausgeholt werden kann, wenn Stopover und Open-Jaw richtig ausgenutzt werden. Gehen wir davon aus, dass wir eine USA-Rundreise mit unseren Miles & More Meilen machen möchten. Ein Prämienflug in die USA kostet in der Business Class regulär 112.000 Meilen und in der First Class 182.000 Meilen (jeweils für den Hin- & Rückflug). Dafür könnten wir etwa von München nach New York oder nach Los Angeles hin und zurück fliegen. Oder aber wir nutzen die Open-Jaw und Stopover aus und unternehmen eine echte Rundreise. Zum exakt gleichen Meilenpreis können wir nämlich auch folgendes Routing buchen:

1. Beispiel: USA „Rundreise“

Hinflug: München – New York (dort Stopover) – Los Angeles (Ziel)  Rückflug: San Francisco (Open-Jaw) – Miami (dort Stopover) – München

Dieser Award kann bei Miles & More für den selben Meilenwert gebucht werden wie ein einfacher Hin- und Rückflug von Frankfurt nach New York. Dabei können die Aufenthalte in New York und Miami einige Tage oder auch länger betragen (natürlich alles nach Verfügbarkeit) und Ihr könnt so auf der Reise mehrere Städte entdecken, es wird dann schon quasi eine kleine USA Flugrundreise. Durch den Open-Jaw an der Westküste könntet ihr zudem die Küste von einer Stadt in die andere hinauf fahren, in diesem Falle von Los Angeles nach San Francsico. So holt Ihr aus Euren Meilen wesentlich mehr Gegenwert heraus als bei einem einfachen Prämien-Hin-und Rückflug nach New York oder Los Angeles. Und sogar Miami könntet ihr Euch auf dem Rückflug noch ansehen. Genial, oder?

2. Beispiel: Australien, Neuseeland & Asien entdecken

Was in Richtung Westen funktioniert, ist natürlich auch in Richtung Osten möglich. Hier könnt Ihr auch den 3 – Regionen Award noch einmal kräftig ausnutzen, wenn Ihr einen Prämienflug nach Australien und Neuseeland buchen möchtet.

Beispiel: Mit Start am Frankfurter Rhein / Main Airport könnt Ihr mit Thai Airways nach Bangkok fliegen, dort einige Tage verbringen und anschließend nach Sydney fliegen. Von Melbourne kann es dann etwa nach Singapur gehen, von wo aus Ihr nach einem kurzen (oder auch längeren) Stopover wieder in Richtung Deutschland startet. Nutzt Ihr dabei noch Thai Airways als die primäre Airline, spart Ihr sogar noch ordentlich bei den Steuern & Gebühren. Ein solcher Hin- und Rückflug in der Business Class kostet Euch 185.000 Meilen und, wenn alle Flüge von Thai Airways ausgeführt werden, nur ca. 380 Euro für Steuern & Gebühren!

Neuseeland
  • FunTraveller24-Fazit zu Buchung von Stopover sowie „Open-Jaw“ bei Miles & More

Auch wenn Miles & More große Schwächen hat, gehören die Regeln bezüglich der Stopover und Open-Jaw zweifelsohne nicht dazu. Wenn Ihr nämlich diese richtig ausnutzt, könnt Ihr Euch ziemlich geniale Routungs zusammenbsateln, die auf bezahltem Wege i.d.R. unerschwinglich sind. Die angeführten Beispiele sind gerade erst der Anfang, denn mit den genannten Regeln lässt sich noch sehr viel mehr spielen. Grundsätzlich gelten die Regeln übrigens für alle Mitglieder von Miles & More, also Inhaber des Frequent Traveller oder Senator Status genießen hier keine zusätzliche Flexibilität.

Im Rahmen des GUIDES „Rund um Miles&More“ sind folgende weitere Teile erscheinen bzw. in Vorbereitung:





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